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UFC Veranstaltungsformate

Verfasst von Pavel Kateliev
Pavel Kateliev ist ein beliebter Sportjournalist, insbesondere in den Bereichen Fußball, Basketball, Tennis und Hockey. Er schreibt täglich für Sportingpedia und seine Arbeit wurde in mindestens 20 Sprachen übersetzt und auf renommierten Plattformen wie BBC, Yahoo, MCN, Sun und Evening News in Italienisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch vorgestellt.
, | Übersetzt von Maximilian Hurlebaus
Max Hurlebaus ist freiberuflicher Online-Redakteur. Er begeistert sich für Musik und Sport. Besonders gerne schaut er Fußball und Golf.
, | Aktualisiert:

MMA-VeranstaltungenDie Ultimate Fighting Championship (UFC) gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten MMA-Veranstaltern weltweit. Viele hochrangige Kämpfer stehen bei der UFC unter Vertrag und bestreiten dort die wichtigsten Kämpfe ihrer Karriere. Ein bekanntes Beispiel ist Conor McGregor, der 2021 die Liste der bestbezahlten Athleten anführte – vor Namen wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und LeBron James.

Die Ultimate Fighting Championship hat ihren Sitz in den USA und richtet ihre Kämpfe nach den Unified Rules of Mixed Martial Arts aus. Die Organisation veranstaltet weltweit Kampfsportevents, die Millionen von Zuschauern erreichen und auch bei Sportwettern auf Interesse stoßen. Regeln und Veranstaltungsformate haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Heute gliedert die UFC ihr Programm vor allem in zwei Arten von Veranstaltungen: nummerierte UFC-Events und UFC Fight Nights. Nummerierte Events bieten in der Regel hochkarätige Hauptkarten einschließlich Titelkämpfen und werden in vielen Märkten im Pay-per-View-Format übertragen. UFC Fight Nights werden je nach Land über unterschiedliche TV- und Streamingpartner gezeigt und umfassen häufig Kämpfe mit aufstrebenden oder niedriger platzierten Athleten.

Im Folgenden betrachten wir die beiden Veranstaltungsformate sowie ihre Merkmale und wesentlichen Unterschiede genauer.

  1. MyBookieRating: 4.9
  2. BovadaRating: 4.8
  3. XBetRating: 4.7
  4. EverygameRating: 4.6
  5. BetUSRRating: 4.5
  6. VaveRating: 4.4

Nummerierte UFC-Veranstaltungen (PPV)

Nummerierte UFC-Veranstaltungen (PPV)Für nummerierte UFC-Veranstaltungen kann – abhängig vom Markt und Anbieter – zusätzlich zu einem regulären Abonnement eine einmalige Gebühr anfallen. Das PPV-Modell wird für Veranstaltungen mit besonders großem Zuschauerinteresse genutzt, etwa professionelle Box- und UFC-Kämpfe, Wrestling-Veranstaltungen oder Konzerte. Ein Großteil der UFC-PPV-Veranstaltungen findet in den Vereinigten Staaten statt. Ausnahmen gibt es beispielsweise bei Events im Heimatland eines Champions oder Herausforderers.

Traditionell wird eine nummerierte UFC-Veranstaltung von einem Titelkampf angeführt; gelegentlich stehen zwei oder sogar drei Titelkämpfe auf derselben Karte. Zu den bekannten Veranstaltungen mit drei Titelkämpfen zählen:

UFC 33
  • 1. Tito Ortiz vs. Vladimir Matyushenko
  • 2. Dave Menne vs. Gil Castillo
  • 3. Jens Pulver vs. Dennis Hallman
  • 1. UFC Light Heavyweight Championship
  • 2. UFC Middleweight Championship
  • 3. UFC Lightweight Championship
UFC 205
  • 1. Eddie Alvarez vs. Conor McGregor
  • 2. Tyron Woodley vs. Stephen Thompson
  • 3. Karolina Kowalkiewicz vs. Joanna Jędrzejczyk
  • 1. UFC Lightweight Championship
  • 2. UFC Welterweight Championship
  • 3. UFC Women’s Strawweight Championship
UFC 217
  • 1. Georges St-Pierre vs. Michael Bisping
  • 2. T.J. Dillashaw vs. Cody Garbrandt
  • 3. Rose Namajunas vs. Joanna Jędrzejczyk
  • 1. UFC Middleweight Championship
  • 2. UFC Bantamweight Championship
  • 3. UFC Women’s Strawweight Championship
UFC 245
  • 1. Kamaru Usman vs. Colby Covington
  • 2. Alexander Volkanovski vs. Max Holloway
  • 3. Amanda Nunes vs. Germaine de Randamie
  • 1. UFC Welterweight Championship
  • 2. UFC Featherweight Championship
  • 3. UFC Women’s Bantamweight Championship
UFC 251
  • 1. Kamaru Usman vs. Jorge Masvidal
  • 2. Alexander Volkanovski vs. Max Holloway
  • 3. Petr Yan vs. José Aldo
  • 1. UFC Welterweight Championship
  • 2. UFC Featherweight Championship
  • 3. Bantamweight Championship

UFC 229 zählt mit rund 2,4 Millionen verkauften PPV-Zugängen zu den erfolgreichsten MMA-Events aller Zeiten. Dass Conor McGregor an diesem Hauptkampf beteiligt war, dürfte MMA-Fans kaum überraschen. Sein Gegner im Jahr 2018 war Khabib Nurmagomedov, der damalige UFC Lightweight Champion. Nurmagomedov gewann den mit Spannung erwarteten Kampf durch Aufgabe nach einem Nackenhebel.

Im Laufe der Jahre wurden UFC-Events von mehreren US-Sendern und Plattformen übertragen, darunter ABC, Fox, Fuel TV, Spike und Versus. Von 2019 bis 2025 wurden die PPV-Events in den USA exklusiv über ESPN+ vertrieben. Seit 2026 zeigt Paramount+ dort nummerierte Events und Fight Nights ohne separate PPV-Gebühr, wie die UFC-Vereinbarung mit Paramount erläutert. Für Deutschland gelten andere Übertragungsrechte: Je nach Event nennt die UFC DAZN und UFC Fight Pass, wobei Hauptkarten über Fight Pass zusätzlich als PPV angeboten werden können.

UFC Fight Pass

UFC Fight PassDie UFC betreibt mit dem UFC Fight Pass einen eigenen abonnierbaren Streamingdienst. Die Preise werden abhängig von Region und gewähltem Tarif angezeigt. Abonnenten erhalten Zugang zu UFC-Inhalten, einer umfangreichen Kampfbibliothek, Live-Kampfsportveranstaltungen sowie ausgewählten Serien und Shows. Wann aktuelle Veranstaltungen als Wiederholung verfügbar sind, hängt vom Event und den regionalen Medienrechten ab.

UFC Fight Pass eignet sich besonders für MMA-Fans, die an historischen Kämpfen und Veranstaltungen interessiert sind. Die Bibliothek umfasst Tausende vergangener Events – nicht nur der UFC, sondern unter anderem auch von PRIDE FC, WEC, Strikeforce, Affliction, Invicta FC und King of the Cage. Hinzu kommen Hintergrundformate, Dokumentationen und Porträts. Bei aktuellen UFC-Veranstaltungen hängt es vom jeweiligen Markt und Event ab, welche Teile der Kampfkarte live verfügbar sind.

UFC Fight Nights

UFC Fight NightsNummerierte Veranstaltungen allein reichten langfristig nicht aus, um das anhaltende Interesse der MMA-Fans zu bedienen. Gleichzeitig benötigten Kämpfer außerhalb der höchsten Ranglistenplätze eine Plattform, um sich zu präsentieren und für größere Veranstaltungen zu empfehlen. Deshalb richtet die Ultimate Fighting Championship seit 2005 UFC Fight Nights aus. Diese Veranstaltungen gehörten ursprünglich nicht zum PPV-Modell.

Obwohl UFC Fight Nights bisweilen als zweite Reihe der Organisation bezeichnet werden, bieten sie häufig spannende Kämpfe zwischen sehr talentierten, aber noch weniger bekannten Athleten. Fight Nights können wesentlich dazu beitragen, das Profil eines Kämpfers bei Fans und Veranstaltern zu schärfen. Weniger erfahrene Athleten sammeln Wettkampfpraxis, während die UFC ihre sportliche Entwicklung und öffentliche Resonanz beurteilen kann. Erfolgreiche Kämpfer erhalten anschließend häufig die Gelegenheit, bei einer nummerierten Veranstaltung anzutreten.

Zunächst wurden UFC Fight Nights von Spike übertragen, später von FX und Fox Sports, bevor sie in den USA Teil der ESPN-Vereinbarung wurden. Für viele MMA-Fans bieten Fight Nights die Möglichkeit, die Entwicklung künftiger UFC-Stars über einen längeren Zeitraum zu verfolgen.

Wie UFC Kämpfer bezahlt werden

Wie UFC Kämpfer bezahlt werdenDie Einnahmen erfolgreicher UFC-Kämpfer wecken regelmäßig das Interesse der Öffentlichkeit. Bekannt ist, dass Athleten für ihre Auftritte in der Ultimate Fighting Championship eine vertraglich vereinbarte Vergütung erhalten. Wie bei vielen Spitzensportlern stammen die Gesamteinnahmen jedoch nicht allein aus der offiziellen Bezahlung für Sportveranstaltungen. UFC-Kämpfer veröffentlichen nur selten Einzelheiten zu ihren Verträgen und Vergütungsbedingungen.

Grundlage ist der individuelle Vertrag eines Kämpfers, der üblicherweise eine feste Vergütung pro Kampf für eine bestimmte Zahl von Einsätzen oder einen festgelegten Zeitraum vorsieht. Früher war dies die wichtigste Einnahmequelle, doch zusätzliche Erlösquellen haben in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen.

Bei UFC-Veranstaltungen können Kämpfer zudem verschiedene Leistungsprämien erhalten. Der Fight of the Night-Bonus geht an die beiden Athleten des aus Sicht der UFC besten Kampfes der Veranstaltung. Die Auswahl erfolgt nach Ermessen der Organisation und wird üblicherweise nach dem Event bekannt gegeben. Am 26. März 2022 erhielten Matt Brown und Bryan Barberena für ihren Kampf jeweils einen Bonus von 50.000 US-Dollar. Der Bonus Performance of the Night wurde 2014 eingeführt und ersetzte die früheren Auszeichnungen Knockout of the Night und Submission of the Night. Bei seiner Einführung betrug dieser Bonus ebenfalls 50.000 US-Dollar.

Top-Kämpfer erreichen in sozialen Netzwerken ein großes Publikum und sind daher für Marken und Sponsoren interessant. Bei einigen Athleten übersteigen die außerhalb des Octagons erzielten Einnahmen die regulären Kampfvergütungen deutlich. Neben sportlichen Erfolgen spielen dabei Bekanntheit, Reichweite und eigene geschäftliche Aktivitäten eine wichtige Rolle. Conor McGregor führte beispielsweise die Forbes-Liste der bestbezahlten Athleten des Jahres 2021 an, obwohl er im selben Jahr zweimal gegen Dustin Poirier verlor – am 24. Januar bei UFC 257 und am 11. Juli bei UFC 264.

Fazit

conclusionSowohl nummerierte UFC-Veranstaltungen als auch UFC Fight Nights bieten Sportwettern eine breite Auswahl unterschiedlicher Wettmärkte. Fight Nights finden häufiger statt als nummerierte Events, während Titelkämpfe in der Regel Teil der besonders aufmerksamkeitsstarken Hauptkarten sind. Veranstaltungskalender, Kampfansetzungen und Übertragungswege können sich kurzfristig ändern.

Für Sportwetten in Deutschland solltest du ausschließlich Anbieter nutzen, die auf der amtlichen Whitelist der GGL geführt werden. Wenn du sicherstellen möchtest, dass du alle Arten von MMA-Wetten kennst, findest du weitere Informationen im nächsten Artikel unseres Leitfadens.

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